Frühlings News-letter 2025


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Verein Historische Gebäude Österreich GENERALVERSAMMLUNG 2025

wird am

Freitag, den 03. Oktober 2025 um 14.30 Uhr

im Wien stattfinden

Die Information wird per Post rechtzeitig ausgesandt.


European Historic Houses 3. Owner Circle Congress

in BARCELONA

vom 18.-21.09.2025

Nähere Informationen folgen


Der Tag des Denkmals

ist am

28.09.2025

Nähere Informationen folgen demnächst



Wer bietet mit?

Gespräch mit Michael Kovacek  und Dr. Ernst Ploil vom Auktionshaus imKinsky.

Interview: Therese Backhausen

Fotos: © Auktionshaus imKinsky GmbH, Wien

Palais Kinsky

Michael Kovacek und Dr. Ernst Ploil sind Geschäftsführer und Gesellschafter des im Jahr 1993 gegründeten Auktionshauses imKinsky mit Sitz in Wien. ImKinsky ist eines der führenden Auktionshäuser im deutschsprachigen Raum, das zweitgrößte in Österreich und versteigert hochwertige Kunstwerke diverser Sparten.

VHGÖ: Was zeichnet das imKinsky aus und warum soll man sein Kunstwerk gerade in dieses Auktionshaus tragen?

Michael Kovacek: Das Kinsky ist ein Auktionshaus mit sehr persönlicher Betreuung durch unsere ExpertInnen, das umfassend über viele Sparten auf kurzem Weg dem Verkäufer sehr viel Information geben kann.

Hat sich das Unternehmenskonzept im Laufe der letzten 30 Jahre geändert?

Ernst Ploil: Wir sind natürlich größer, erfahrener und internationaler geworden, aber unser Unternehmenskonzept – gute Kunst gründlich zu bearbeiten, marktgerecht zu bewerten, publikumswirksam anzubieten, zu fairen Konditionen zu verkaufen und auf diese Weise Verkäufer und Käufer gleichermaßen zufriedenzustellen, ist gleichgeblieben.

Welchen Vorteil bieten Auktionshäuser gegenüber einem Kauf in der Galerie oder direkt beim Künstler? Das heißt, was können Auktionshäuser was Galerien nicht können?

MK: Auktionshäuser bieten einen guten Überblick über den Kunstmarkt. Käufer können dadurch aus einem wesentlich breiteren Angebot schöpfen.

Haben Sie Tipps für Anfänger, die gerne mit dem Sammeln von Kunst beginnen wollen? Sollen Kunstwerke als Anlage-Objekte in Betracht gezogen werden?

EP: Am Kunstsammeln interessierte Anfänger sollten, bevor sie erste Objekte kaufen, Museen besuchen, Kunstbücher lesen, womöglich sich auch bei Kunstmessen umsehen und zunächst einmal Erfahrungen sammeln, ohne Geld auszugeben. So kann man sich Lehrgeld ersparen und Fehler vermeiden. Kunst ist als langfristige Geldanlage gut geeignet. Aber das schnelle Geld ist damit nicht zu machen. Wenn man bereit ist, Freude und Ansehen, die ein Kunstwerk verschafft, als Zinsen zu veranschlagen, dann ist Kunst zumeist ein durchaus ertragreiches Anlagegut.

Welche Faktoren bestimmen den Wert eines Kunstwerkes? Wie ermittelt man den Rufpreis und muss ein Werk zum Rufpreis versteigert werden?

EP: Zahlreiche Faktoren, die wichtigsten sind allgemeine Nachfrage, Erhaltungszustand, Motiv, Häufigkeit/Seltenheit, Provenienz, Geschlecht und Nationalität des Urhebers, allgemeine Marktsituation und einiges mehr.

Der – in Auktionskatalogen aufscheinende – Rufpreis beruht auf Einschätzungen des Auktionshauses über das wahrscheinliche Versteigerungsergebnis, zumeist entsprechen Rufpreise jenen Beträgen, die sich Verkäufer von Kunstwerken als mindeste Erlöse erwarten und unter denen sie ihr Kunstwerk nicht abzugeben bereit sind.

Ich besitze ein Kunstwerk und möchte es schätzen oder versteigern lassen. Wie ist hier die Vorgangsweise?

MK: Zunächst schicken Sie uns Fotos an unsere Mail-Adresse oder per WhatsApp. So können unsere Expertinnen sehr schnell prüfen, ob die Objekte für eine Auktion geeignet sind. Dann vereinbaren wir einen Termin mit Ihnen, entweder bei uns im Palais oder bei Ihnen vor Ort.

Ein Werk wird nicht verkauft. Welche Kosten entstehen für den Einbringer? Und umgekehrt, wie sind die Kosten beim Verkauf?

MK: Wird ein Werk wider Erwarten nicht in der Auktion verkauft, kommt es vier Wochen in den Nachverkauf. Bei Nicht-Verkauf fallen keine Kosten für Sie an. Die Kosten für Einbringer werden je nach Einbringung eigens verhandelt, sie liegen meist irgendwo zwischen 5-25 Prozent.

Hat sich ein versteigertes Objekt im Nachhinein schon einmal als wertvoller als erwartet herausgestellt?

EP: Vor jeder Versteigerung werden die angebotenen Kunstwerke genau überprüft, von den Expertinnen und Experten des Auktionshauses und anhand ihrer langjährigen Markterfahrungen bewertet. Wirkliche Überraschungen sind für uns daher selten. Aber dass Einbringer von Kunstwerken feststellen müssen, dass ihr Objekt wertvoller ist, als erwartet, das kommt schon immer wieder vor.

Was ist der schwierigere Part einer Auktion: die Versteigerung und der Verkauf oder die Zusammenstellung von attraktiven Angeboten?

EP: Es ist ungleich schwerer, gute Kunst zur Versteigerung übertragen zu erhalten, als dafür dann Käufer zu finden. In einer Wohlstandsgesellschaft trennen sich immer weniger Eigentümer von guten Kunstwerken, die Konkurrenz auf dem Auktionsmarkt ist beträchtlich und die Nachrichten vom Kunstmarkt sind im Moment auch nicht gerade ein Ansporn zum Verkauf.

Sie sind ja auch Auktionator. Gibt es eine bestimmte Ausbildung für diesen Beruf?

MK: In Österreich gibt es keine entsprechende Ausbildung. Als Auktionator braucht man ein gutes Gespür für den Raum und für Menschen. Man muss aufmerksam sein und ein sprachliches Feingefühl besitzen.

Danke für das Gespräch

Präsentation eines wiederentdeckten Damenporträts von Gustav Klimt im Rahmen einer exklusiven Sonderauktion im April 2024



Verkauf von Möbeln von Privat an Privat

TISCH Chippedale  ausziehbar (kleiner Schaden der Lasur)                               €  1.000,-

              L/B/ H  (150 cm x 103 cm x 75 cm)

              2 Auszüge zu je 55 cm x 103 cm

STÜHLE Chippendale , Samtbezug

ohne Armlehne  (6 Stück)  L/B/H  51 cm x 43cm x 100 cm, Sitztiefe 40 cm   €  1.800,-

mit Armlehne (2 Stück)  L/B/H   57 cm x 50 cm x 100 cm, Sitztiefe 47 cm      €     400,-

VITRINE Chippenale ,                                                                                         €  1.500,-

              Unterbau L/B/H  (140 cm x 49 cm x 71 cm)  1 Fachboden

             Aufsatz     L/B/H  (125 cm x 41 cm x 124 cm) 4 Fachböden

ECKSCHRANK Chippendale,                                                                       € 1. 000,-

              Aufsatz     L/B/H  (91 cm x 44 cm X 104 cm)  3 Fachböden


BAR-HÄNGESCHRANK  Chippendale Stil ,                                                  €     700,-

             Unterbau L/B/H  (97 cm x 54 cm x 97cm)  1  Fachboden

              L/B/H  (136 cm x 17 cm x 105 cm)  2 Fachböden (Glas)

GLASSCHRANK Chippendale 2 Laden, 3 Fachböden                                          €  1.200,-               L/B/H    (86 cm x 72 cm x 170 cm, davon  Füsse 72 cm)

KONSOLENTISCH Chippendale,  Stil  2 Laden, 2 Auszüge                                  €    700,-

              L/B/H  (177 cm x 48 cm x 85 cm,  davon Füsse  68 cm )

Abholung bis 18. April 2025: Döblinger Hauptstraße 13/17, 1190 Wien

Kontakt: Frau Mag. Evelyn Zaininger-Reiterer, Tel. +43 699 1063 33 32